Semesterabschluss mit Aeham Ahmad

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„Es blieb einfach nichts anderes übrig, als Musik auf der Straße zu spielen – wo denn sonst?“ 
(Aeham Ahmad, Tagesspiegel)


Für unsere diesjährige Abschlussveranstaltung am 13.07.2017 lädt die Refugee Law Clinic Berlin den Pianisten Aeham Ahmad für ein Konzert und anschließende Diskussion ein. 

Aeham Ahmad ist ein syrischer Pianist mit palästinensischen Wurzeln. Er wuchs in Jarmuk auf, einem Stadtviertel im Süden von Damaskus, das aus einem ehemaligen Camp für Geflüchtete aus Palästina hervorgegangen ist. Vor dem Bürgerkrieg lebten in Jarmuk über 150.000 Menschen; heute sind es weniger als 16.000. Während Jarmuk im Syrischen Bürgerkrieg versank setzte Aeham Ahmad ein Zeichen gegen die Hoffnungslosigkeit — auf der Straße und mit einem Klavier auf Rädern. Als im Frühjahr 2015 der IS Jarmuk unter seine Kontrolle brachte, entschied sich Aeham Ahmad, die gefährliche Flucht nach Europa anzutreten. In Deutschland angekommen, durchlief er das Asylverfahren und begann auch hier Klavier zu spielen. Für sein musikalisches Engagement für Frieden und Hoffnung erhielt er 2015 den den ersten Beethovenpreis und tritt seitdem in ganz Europa auf. Mittlerweile konnte er auch seine Familie nachziehen lassen.



Wir freuen uns sehr, dass sich Aeham Ahmad die Zeit nimmt, seine Musik und Erfahrungen mit der Refugee Law Clinic Berlin und allen Interessierten zu teilen! 

Hierzu laden wir Sie alle ganz herzlich ein: am 13.07.2017 um 19:00 in den Senatssaal der Humboldt Universität zu Berlin.

- Eintritt frei, um Spenden wird gebeten